Für die Gemeinschaft aktiv sein

Helfen können und mit Menschen in Kontakt kommen. Diese Beweggründe führen insgesamt 300 Leipziger zu dem Stadtverband der Volkssolidarität,um ehrenamtlich aktiv zu sein.

Sie bringen sich in das Vereinsleben in den Mitgliedergruppen ein oder unterstützen die Arbeit in den sozialen Einrichtungen des Verbandes, sei es in den Kindertagesstätten, Seniorenbüros und -begegnungsstätten oder in den stationären Pflegeeinrichtungen. Sportkurse, Alltagsbegleiter oder die beliebte ‚Vorleseoma‘ – das Spektrum ist vielfältig.

Einer der freiwilligen Helfer ist Daniel Antonius. Der wöchentliche Sportkurs für Senioren des 33-Jährigen steht fest im Veranstaltungskalender des Seniorenbüros Süd in der Prinz-Eugen-Straße. Seit inzwischen mehr als zehn Jahren unterbreitet er das Angebot und möchte somit seine Gruppe aktiv und fit halten. »Es macht mir viel Spaß, weil wir uns vor und nach dem Kurs zusammensetzen, miteinander reden und jeder der Teilnehmer etwas für seine Gesundheit tun möchte«, erzählt Daniel Antonius. »Am Anfang haben wir zwei Probestunden gemacht, dann hat sich die Gruppe für mich und ich mich für die Gruppe entschieden«, erinnert er sich.

„Alltagsbegleitung für Senioren“ heißt das Programm des Freistaates Sachsen, in dem sich Jeannette Schmidt bei der Volkssolidarität freiwillig engagiert. Die 49-Jährige unterstützt seit letztem Februar Senioren in Leipzigs Nordosten, so auch die 87-jährige Liselotte Schubert. »Wir machen das, was sich die Senioren wünschen: Arztbesuche, Begleitung zum Notar
oder zum Hörgerätezentrum«, bringt sie es auf den Punkt. »Mein Wunsch war, Senioren zu helfen. So gelangte
ich über das Internet zur Volkssolidarität in der Kieler Straße.«

 Auch 2017 engagiert sich der Stadtverband in dem Projekt „Alltagsbegleitung für Senioren“ – und zwar mit zusätzlichen Alltagsbegleiter-Stellen, wie Frank Weise von der Volkssolidarität zu berichten weiß. Die Volkssolidarität ist derzeit auf der Suche nach freiwillig Engagierten, die das Projekt mit Leben füllen möchten, indem sie älteren Menschen helfend zur Seite
stehen. »Aber auch diejenigen, die für ihren Angehörigen, Bekannten oder Nachbarn einen Alltagsbegleiter suchen, können sich gern melden«, so Frank Weise. Die Häufigkeit der Besuche wird zwischen den ehrenamtlichen Alltagsbegleitern und den Seniorinnen und Senioren abgestimmt. Die Vermittlung übernimmt die Volkssolidarität. Das Angebot ist kostenfrei.

Informationen zum Ehrenamt und zum Projekt „Alltagsbegleitung für Senioren“:
Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e. V., Demmeringstraße 127, 04179 Leipzig.
Frank Weise | Tel.: 0341 35055122 | www.volkssolidaritaet-leipzig.de

Foto: Andrea Beres