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Wanderung auf dem liegenden Eifelturm der Lausitz – der F60

Zwischen Himmel und Erde über ein ehemalige Bergbaugerät

1301687556_9387__13.jpgBei der Anfahrt scheint es, als schwebt ein riesiges Stahlgerüst über den Häusern des Dorfes Lichterfeld (unweit von Finsterwalde). Je Näher der Gast dem Besucherbergwerk kommt, umso gewaltiger ragt dieser Gigant der Bergbautechnik – der liegende Eifelturm der Lausitz - vor ihm in die Höhe.

Beeindruckt und herausgefordert geht es dann zur Führung über die umgebaute Abraumförderbrücke F60. Beim Rundgang, oder wie der Bergmann sagt: „Bei der Befahrung", geht es über die gut ausgebauten Wege bis in 74 Meter Höhe. Die Wanderung zwischen Himmel und Erde dauert etwa 90 Minuten. Danach kann sich der Gast als Bezwinger des Giganten fühlen. Mit der „Erstbefahrungs-Urkunde" in der Hand hat er den Daheimgebliebenen viel zu erzählen: vom liegenden Eiffelturm, von den Turmfalken und den Dimensionen der Tagebaue in der Lausitz. Und natürlich auch von der eigenen bestandenen „Mutprobe".

In der Nacht verwandelt sich die F60 zur größten Lichtskulptur der Welt. Bei einer Nachtführung gelangt der Gast in das „Lichterfeld der F60" ein. Die Kunstwelt von Hans Peter Kuhn aus Licht und Bergbaugeräuschen durchqueren – ein unvergesslicher Eindruck.

Open Air sind vor dieser imposanten Kulisse Oper, Operette, Kino oder Rock und Pop in zahlreichen Veranstaltungen zu genießen.

Weitere Informationen unter: www.f60.de

Bilder: Seidel/Seidel/Radke

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