Worklife Balance in Thüringen
- ein Gemeinschaftsprojekt der Thüringer
Gleichstellungsbeauftragten und des Bildungswerkes der
Thüringer Wirtschaft e. V.
Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden demografischen Entwicklung sowie einer im internationalen Vergleich niedrigen Erwerbsbeteiligung einzelner Bevölkerungsgruppen und der daraus resultierende Druck auf die Sozialsysteme und nicht zu letzt die wachsenden Herausforderungen der Globalisierung gebieten eine Steigerung der Innovationsfähigkeit wie auch eine Verbesserung der Beschäftigungsmöglichkeiten.
Dabei ist
der wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen immer stärker auf
die Innovationsfähigkeit, Kreativität, Qualifikation und
Flexibilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen.
Eine verbesserte Abstimmung zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben
ist essenziell erforderlich. Dies stellt sowohl Unternehmen als
auch dem Mensch an sich vor neue Herausforderungen zur Ausbildung
belastungsfähiger Strukturen. Eine verbesserte Vereinbarkeit
von Familie und Beruf ermöglicht dabei die aktive
Mitgestaltung und Einflussnahme auf die immer dynamischer und
flexibler werdenden Arbeits- und Lebensbedingungen. Sie bildet
gleichsam die Grundlage, nachhaltig die Chancengleichheit von Mann
und Frau in der Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen
voranzutreiben und zu unterstützen. Gleichzeitig werden die
Menschen im Zuge des sich verstärkenden gesellschaftlichen
Trends zur Individualisierung mit einem immer komplexeren und
schwieriger zu organisierenden Alltag konfrontiert:
Flexibilität und ein hoher Grad an Mobilität
verstärken den Druck auf verlässliche und dauerhafte
soziale Beziehungen, Institutionen und Netzwerkstrukturen. Unser
Projekt knüpft an den beschriebenen Herausforderungen an und
entwickelt nachhaltig durch die Integration von bestehenden
Strukturen innovative Lösungsansätze im Bereich der
Qualifizierung. Ziel soll es sein, Berufsrückkehrerinnen einen
reibungslosen Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit zu
ermöglichen.
Gleichsam gilt es, während der Erziehungszeit, fehlende und
erweiternde Qualifikationen zu vermitteln. Durch die Einbindung
regionaler Frauen- und Familienzentren können regionale
Weiterbildungsveranstaltungen gewährleistet werden und das
bestehende Informationsdefizit zu Möglichkeiten
familienfreundlicher Maßnahmen auf den Seiten von
Arbeitnehmerinnen und arbeitsloser Frauen wird beseitigt.
Ergänzend verweisen wir auf parallele Informationen von
Unternehmern. Das Projekt wird permanent durch das IWT - Institut
der Wirtschaft Thüringens GmbH evaluiert.
Projektlaufzeit: 01.01.2008 bis
31.12.2009
Das Projekt wird in Kooperation mit nachfolgend
genannten Frauen- und Familienzentren modellhaft
umgesetzt:
- Frauen- und Familienzentrum Erfurt e. V.
- Frauenzentrum, Pergamentergasse 36, 99084 Erfurt
- Demokratischer Frauenbund LV Thüringen e. V.
- Freizeittreff "Regenbogen", Erich-Correns-Ring 39, 07407 Rudolstadt
- Deutscher Frauenring e. V.
- Landesverband Thüringen Bildungszentrum für Frauen, Neue Straße 3, 99974 Mühlhausen
- Sozialwerk des dfb e. V. Frauen- und Familienzentrum "Louise", Langenfelder Straße 8, 36433 Bad Salzungen
- Verein "Begegnung" e. V., Frauen- und Familienzentrum Böttchergasse 1 - 3, 07545 Gera
Das Projekt wird gefördert durch:







