»Arche für die Kunst« - Albertinum in Dresden
Text: Karin Keding
Nachdem im August 2002 die schwere Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe auch vor den Kunstschätzen im Albertinum, insbesondere vor den Depots im Untergeschoss des historischen Museums nicht Halt machte, wurde der Entschluss gefasst, das Depot hochwassersicher anzulegen. »Bellotto kommt mir nicht mehr ins Aquarium«, stellte Prof. Dr. Martin Roth damals fest. Dank einer Hilfsaktion, in der anerkannte deutsche Künstler wie Gerhard Richter und Georg Baselitz ihre Werke für eine Auktion zur Verfügung stellten, kamen 3,4 Millionen für das neue Depot zusammen. Der Grundstein für den Neubau und die Restaurierung war gelegt. Bis zur Fertigstellung und Neueröffnung im Juni 2010 flossen insgesamt 51 Millionen in das Projekt.
Einer 17 Meter hohen Dachkonstruktion, in der Depots und Restaurierungswerkstätten untergebracht sind, verdankt das Albertinum seinen neuen Beinamen „Arche für die Kunst“. Um die 6000 Gemälde aus der Gemäldegalerie Alte Meister als auch der Galerie Neue Meister beherbergt das neue Depot. Zusammen mit der Skulpturensammlung wird im Albertinum Vergangenes und Zukünftiges unter einem Dach präsentiert – genauso, wie sich auch der Neubau des Albertinums harmonisch in die historischen Museumsmauern einfügt.
Öffnungszeiten
Gemäldegalerie Alte Meister
10:00 bis 18:00 Uhr, montags geschlossen
Skulpturensammlung
täglich 10:00 bis 18:00 Uhr
Galerie Neue Meister
täglich 10:00 bis 18:00 Uhr
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