Kribbelbunt

http://www.kribbelbunt.de




Das ideale Pausenfrühstück - Was sollen Kinder mit in die Schule nehmen?

Tipps der DGE zu einem ausgewogenen Schulfrühstück


Das Ende der "großen Ferien" läutet den Beginn eines neuen Schuljahres ein. Dann stellt sich für zahlreiche Eltern wieder die Frage: "Wie sieht das richtige Pausenfrühstück für mein Kind aus?"
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt: "Kinder benötigen am Morgen ausreichend Energie und Nährstoffe, damit sie in der Schule fit und leistungsfähig sind. Deshalb sollte der Tag am besten mit einem vollwertigen Frühstück vor und einem zweiten in der Schule beginnen. Eine Kombination aus Brot, frischem Obst oder Gemüserohkost sowie ein Milchprodukt bietet genau das Richtige.

Der schnelle Griff zu Schokoriegel, Waffeln und Co. ist der falsche Weg, denn diese Lebensmittel sind in aller Regel zu süß und zu fettreich. Außerdem enthalten sie meist nur wenig oder gar keine Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe."

Erfreulich ist, dass laut 2. Sächsischer Verzehrstudie rund 91% der befragten Kinder in Sachsen in der Woche ein erstes Frühstück verzehren, 89% ein Mittagessen und rund 100% ein Abendessen. Das zweite Frühstück, entsprechend dem Pausenbrot in der Schule, wird von 71% der Kinder eingenommen. Während der nächtlichen Ruhephase werden zur Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Körperfunktionen die Energiespeicher in Anspruch genommen. Diese können mit einem ausgewogenen Frühstück wieder optimal aufgefüllt werden. Appetit und Energiebedarf richten sich nach der Größe und dem Umfang der Aktivitäten eines einzelnen Kindes. Die Wünsche der Kinder nach Art und Menge des Frühstücks sollten daher eine angemessene Berücksichtigung finden.

Ideal ist es, wenn sich das erste Frühstück zu Hause und die Pausenverpflegung ergänzen: Z. B. morgens früh eine Scheibe Brot mit Belag oder ein Müsli mit Milch, Joghurt oder Quark; etwas frisches Obst im Müsli machen Appetit und bringen Abwechslung. Kinder, die früh noch keinen oder wenig Appetit haben, brauchen in der Schule ein reichhaltigeres Frühstück als Kinder, die gut gestärkt in die Schule kommen. Ein Getränk in den Schulpausen sollte auf keinen Fall fehlen.

Die Pausenverpflegung kann individuell gestaltet sein, die Auswahl sollte allerdings bestimmte Kriterien berücksichtigen:

  • Geeignete Pausenbrote sind Vollkornbrot oder -brötchen dünn bestrichen mit Butter, Margarine oder Frischkäse und belegt mit magerem Schinken, fettarmer Wurst, Käse oder vegetarischem Brotaufstrich.
  • Schmackhaft werden die Brote für Kinder durch eine abwechslungsreiche Auswahl oder / und mundgerechte Portionen.
  • Ein Joghurt, einen fettarmen Quark mit klein geschnittenem Obst oder auch ein Milch-, Joghurt- oder Buttermilchdrink ergänzen das Schulbrot und erfrischen in den Pausen.
  • Frisches Obst und Gemüse nach Saison wie Erdbeeren, Apfelschnitze, Kirschen, Melonenstücke und Gurken, Paprika, Karotten oder Radieschen werden - schon mundgerecht geschnitten - zum beliebten Fingerfood und sollten keinen Tag fehlen.
  • Ausreichend Flüssigkeit in Form von Mineralwasser, ungesüßten Tees oder Fruchtsaft-schorlen sollte den Kindern immer zur Verfügung stehen, denn das löscht den Durst und lässt die Nahrung besser "rutschen". Fruchtnektare und zuckerhaltige Limonaden sollten aufgrund ihres hohen Zuckergehalts nicht zum Schulfrühstück gehören.
  • Milch und angereicherte Milchmixgetränke eignen sich als Zwischenmahlzeit. Sie sollten nicht zum Durstlöschen dienen.
  • Süße Riegel, Schnitten und ähnliche Pausensnacks sind weniger empfehlenswert. Klein und handlich sind sie zwar äußerst praktisch für unterwegs, enthalten aber relativ viel Fett und Zucker. Sie gehören nicht zum täglichen Pausenbrot.

Tipps und Infos bietet ein Flyer des Arbeitskreises Ernährungsberatung Sachsen der auf der Internetseite der Sektion Sachsen der DGE zum kostenfreien Download zur Verfügung steht:

http://www.dge-sachsen.de/site-assistent/cms-admin/user/file_transfer/Pausenbrot.pdf

Wählen Sie Ihre Stadt