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Gelenkschmerzen – wieder aktiv nach Hüft- und Kniegelenkarthrose

Unsere Gelenke verrichten verlässlich ihre Aufgabe – bis sie sich eines Tages bemerkbar machen: Dann können Schmerzen den Alltag zur Belastung machen. Zunächst sollen konservative Therapien, wenn nötig aber auch Operationen helfen, diese Schmerzen zu lindern. Am Marienstift Arnstadt, überregionalem orthopädischen Kompetenzzentrum, werden Patienten dank innovativer Behandlungsmethoden zügig wieder mobil.

Orthopädie im Marienstift Arnstadt

Empfiehlt es sich nach Ausschöpfung anderer Maßnahmen, ein künstliches Gelenk einzusetzen, profitieren Patienten von der aktuellen Forschung: Gerade im Bereich der Hüft- und Knie-Endoprothetik halten die Entwicklungen der vergangenen Jahre erhebliche Vorteile für Patienten bereit: Dank besonders gewebeschonender OP-Techniken werden die tiefliegenden Muskeln und Sehnen nicht zerstört. So erleiden Patienten weniger Blutverlust, benötigen weniger Medikamente und sind, wissenschaftlich belegt, in der Regel schneller wieder auf den Beinen. „Diese innovativen Methoden beim minimalinvasiven Einsatz von Kunstgelenken wenden unsere erfahrenen Operateure als Standard an“, erklärt Prof. Dr. med. Maik Hoberg, Ärztlicher Direktor an der Fachklinik für Orthopädie des Marienstifts Arnstadt.

Die Fachklinik ist zertifiziertes Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung und genießt einen international ausgezeichneten Ruf. In dem traditionsreichen Haus steht der Patient im Mittelpunkt des Handelns: „Wir nehmen uns Zeit, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen“, sagt Pflegedienstleiterin Sr. Nadin Trüpschuch. „Das heißt, das neben dem rein Fachlichen auch die Seele bei uns Zuspruch findet.“

Mit gezielten Übungen wieder auf die Beine

Die individuelle Betreuung wird durch das Angebot der Physiotherapie komplettiert. Die Therapeutinnen und Therapeuten am Marienstift Arnstadt helfen Patienten mit gezielten Übungen wieder auf die Beine. Dabei schöpfen sie aus einer Fülle an Möglichkeiten – und setzen vor allem auf eins: Die Mitarbeit ihrer Patienten. „Wir möchten sie anleiten, aktiv im Sinne ihrer Gesundheit zu werden“, sagt Anke Mäuer, Leiterin der Abteilung für Physiotherapie an der Fachklinik für Orthopädie. „Wer seine Therapie aktiv unterstützt und später Übungen in den Alltag integriert, fördert seine Genesung optimal.“

Die Behandlung ist immer individuell auf die Erkrankung und Mobilität des jeweiligen Patienten abgestimmt. Dafür greifen die Therapeuten auf vielfältige Methoden zurück. Neben klassischer Krankengymnastik geht es für Patienten insbesondere nach Hüft- und Knie-Operationen darum, selbständig den Alltag zu bewältigen: Gut koordiniert laufen zu lernen, die Treppe auch mit Gehstöcken zu steigen, aus dem Sessel aufzustehen, sich sicher mit dem neuen, künstlichen Gelenk zu bewegen. „Wir setzen auf ein gezieltes Training mit jedem Patienten. Dabei ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten und dem Pflegebereich wichtig“, sagt die erfahrene Therapeutin. „Die Wirksamkeit jeder Behandlung ist durch diese intensive Zusammenarbeit von Physiotherapeut und Patient meist sehr hoch: Unsere Physiotherapeuten passen sich an die Bedürfnisse des Patienten jeden Alters an und begleitet ihn von der Phase der Krankheit zur Genesung.“

Gelenkgesundheit – Das kann jeder selbst tun

Von den Fingern bis zum Zeh - alle Gelenke sind von einer schützenden Knorpelschicht umhüllt. Sie federt wie ein Stoßdämpfer die Kräfte ab, die auf ein Gelenk einwirken.

„Bei Gelenkverschleiß, der Arthrose, nutzt sich der Knorpel ab und verliert seine Gleitfunktion“, erklärt Prof. Dr. med. Maik Hoberg. „Schließlich reiben die Knochen aufeinander und werden beschädigt.“ Die Folgen sind Schmerzen, Entzündungen, Bewegungseinschränkungen und Deformierungen des Gelenkes.

Doch die Gelenke zu schonen, wäre falsch. „Der Knorpel wird ernährt, weil wir uns bewegen. Bewegungsmangel hingegen fördert Arthrose“, sagt der renommierte Orthopäde. Sinnvoll sind tägliche Gymnastik und gelenkschonender Sport wie Fahrradfahren, wandern, Skilanglauf oder schwimmen. Überbelasten sollte man sich jedoch nicht. Ein gesundes Körpergewicht, Krankengymnastik, Medikamente und selbst Hausmittel wie Quarkwickel können Linderung verschaffen.

Erst wenn die erhoffte Wirkung ausbleibt, sollte man den Einsatz künstlicher Gelenke abwägen „Ziel einer Operation ist, Schmerzfreiheit zu erreichen und Fehlstellungen zu korrigieren, um die Aktivitäten des täglichen Lebens meistern zu können.“

© Marienstift Arnstadt