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WO WORTE WELTGESCHICHTE WURDEN – STIPPVISITE AUF DER WARTBURG

Für die berühmteste Burg Deutschlands – UNESCO-Weltkulturerbe seit 1999 – sollte man sich mindestens einen halben Tag Zeit nehmen. Denn es gibt dort viel Spannendes zu entdecken. Ein Rundgang in fünf Stationen.

Hereinspaziert: der Burghof der Wartburg

Oben angekommen betritt man durch eine alte, schwere Eichentür den Innenhof der überaus geschichts- und geschichtenreichen Burg. Das uralte Tor sollte man ehrfürchtig durchgehen, denn man folgt den Spuren vieler berühmter Leute – allen voran Martin Luther, später dann Goethe, Liszt sowie einer Reihe von Politikern wie Helmut Kohl und Bill Clinton. In den Burghof gelangt man ohne Eintritt. Es gibt dort eine Burgschenke, weiße Tauben und unvergleichliche Ausblicke über den Thüringer Wald.

 

Es geht noch höher hinauf: auf den Südturm

Einen tollen Überblick über das Geschehen im Burghof und die umliegenden Hügel hat man vom Südturm aus. Auch das Burschenschaftsdenkmal in Eisenach kann man von hier oben gut erkennen. Man findet den Südturm am entgegengesetzten Ende zum Eingang des Burghofs. Wenn das Hintertürchen der Wartburg geöffnet ist, kommt man auch über den Tugendpfad zum Turm. 

Der Festsaal im Palas: das musikalische Herz

Er gilt als einer der schönsten Konzertsäle Thüringens: der Festsaal im zweiten Stock des Palas. Bei seiner Renovierung im 19. Jahrhundert holte man sogar den Komponisten Franz Liszt – natürlich wegen der Akustik. Das hat sich gelohnt, wie man bis heute bei den regelmäßig stattfindenden Konzerten hören kann. Mehrmals jährlich wird zum Beispiel konzertant die Oper „Tannhäuser“ aufgeführt, zu der sich Richard Wagner hier oben inspirieren ließ. 

Lutherschriften, Cranach-Werke & andere Preziosen

Über 800 Flugblätter Luthers und seiner Zeitgenossen sind der Kern der wertvollen Bibliothek auf der Wartburg. In der neu eingerichteten Schaubibliothek direkt neben der Lutherstube kann man einen Teil nun beim Rundgang besichtigen. Und es gibt noch mehr Schätze: Die Kunstsammlung mit Exponaten aus acht Jahrhunderten wurde auf Empfehlung von Johann Wolfgang von Goethe vor nunmehr fast 200 Jahren ins Leben gerufen. 

Hier war es: die Lutherstube auf der Wartburg

Dieser schlichte, holzgetäfelte Raum ist nicht nur das Zimmer, in dem Martin Luther alias Junker Jörg in elf Wochen das Neue Testament aus dem Griechischen und Lateinischen ins Deutsche übersetzte. Er ist auch die Geburtsstätte der deutschen Schriftsprache, die es vor Luther noch gar nicht richtig gab. Ein wahrer Gänsehautmoment, heute an genau diesem Ort zu stehen. 

Noch mehr entdecken mit der ThüringenCard

Wenn man den Besuch auf der Wartburg mit weiteren Highlights in Thüringen wie dem Bachhaus in Eisenach, dem Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich oder der Solewelt Bad Salzungen verbindet, lohnt sich der Kauf einer ThüringenCard. Mit der All-Inclusive-Card zahlt man bequem einmal und genießt freien Eintritt in über 200 Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten. Mehr Infos: +49 (0)361 3742 0 und www.thueringencard.info.

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